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Eine Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt bereitet optimal auf leitende Funktionen im Gast- und Hotelgewerbe vor. Die Absolventen verfügen über betriebswirtschaftliches Know-how und branchenspezifisches Fachwissen. Dieser Artikel soll Ihnen dabei behilflich sein, sich ausführlich über die Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt zu informieren.

Was ist ein Hotelbetriebswirt?

Bei dem Hotelbetriebswirt handelt es sich um eine berufliche Weiterbildung, welche staatlich geregelt ist. Die Weiterbildung vermittelt zum einen branchenspezifisches Fachwissen und zum anderen betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Der Hotelbetriebswirt kann nur von all jenen abgeschlossen werden, welche eine abgeschlossene Ausbildung im Hotel- oder Gastgewerbe sowie Berufserfahrung darin haben.

Was macht ein Hotelbetriebswirt?

Ein Hotelbetriebswirt wird sehr ausführlich auf das Hotelmanagement vorbereitet. Die Betriebssysteme mit denen Reservierungen, Buchungen und Rechnungen verwaltet werden, spielen eine genauso große Rolle wie der persönliche Kontakt und Umgang zu den Kunden. Häufig müssen die Hotelbetriebswirte auch die Aufgaben eines Eventmanagers bei einer Geburtstagsfeier oder einer Taufe übernehmen. Das Planen von Veranstaltungen gehört also ebenso zu den Aufgaben eines Hotelbetriebswirts. Angefangen bei Maßnahmen zur Kostenminimierung, über die ordnungsgemäße Lagerung von Lebensmitteln, bis hin zur Erstellung von Menükarten wird sich ein Hotelbetriebswirt mit allem beschäftigen. Im Vordergrund stehen jedoch, je nach Arbeitgeber, das Marketing oder Personalwesen. In der Regel werden von Hotelbetriebswirten das Rechnungswesen geleitet und die betriebliche Organisation übernommen.

Warum sollte man ein Hotelbetriebswirt werden?

Irrelevant, wo die Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt absolviert wird, es ist definitiv eine gute Möglichkeit, sich bereits mit renommierten Partnern auseinanderzusetzen. Nachdem die Weiterbildung positiv abgeschlossen wurde, können Aufgaben des mittleren und höheren Managements übernommen werden. Es gibt keinen begrenzten Einsatzbereich. Dies resultiert daraus, da die Fächer selbst bestimmt werden können. Neben dem Titel zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt erhält der Betroffene die Hochschulzugangsberechtigung. Dies bedeutet, dem Betroffenen stehen somit weitere Türen, wie zum Beispiel ein Bachelorstudium im Hotelmanagement, offen. Des Weiteren fallen auch Vorteile an, wenn ein Vorbereitungskurs zum Meister absolviert werden möchte. Dies resultiert daraus, da staatlich geprüfte Hotelbetriebswirte, ein Jahr nach dem Erlangen des Titels, eine Preisvergünstigung von 50 Prozent gewährt bekommen.

Wie wird man Hotelbetriebswirt?

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem Hotelbetriebswirt um eine berufliche Weiterbildung, welche staatlich geregelt ist. Sie vermittelt branchenspezifisches Fachwissen und betriebswirtschaftliche Kenntnisse und richtet sich an all jene, welche bereits eine abgeschlossene Ausbildung im Hotel- oder Gastgewerbe haben und Berufserfahrung aufweisen. Die Weiterbildung, welche zwei Jahre dauert, wird vor allem von Hotelfachschulen und privaten Bildungsinstituten als Fernstudium oder in Vollzeit angeboten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Fernstudium und der Absolvierung in Vollzeit?

Die Weiterbildung dauert in der Regel zwei Jahre in Vollzeit. Die Fernstudiengänge dauern nur 16 bis 18 Monate. Im Fernstudium werden dem Betroffenen praktische Phasen angeboten, in denen sie das erlernte Wissen praktisch umsetzen können.

Welche Voraussetzungen müssen für die Weiterbildung mitgebracht werden?

Wie bereits erwähnt, wird eine abgeschlossene Berufsausbildung entweder im Hotelgewerbe oder im Gastgewerbe benötigt. Insbesondere mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Restaurantfachmann, als Hotelkaufmann, als Hotelfachmann oder als Koch, bestehen große Vorteile für die Weiterbildung. Es ist zwingend vonnöten, vorab zwei Jahre in dem Beruf gearbeitet zu haben. Jeder, der den Weg zum Hotelbetriebswirt einschlagen möchte, aber noch keine abgeschlossene Berufserfahrung hat, kann das ganze Szenario in sieben Jahren abschließen. Außerdem ist es sehr wichtig, dass die Betroffenen Führungsstärke und Organisationstalent besitzen. Dies resultiert daraus, da sie sehr viel mit Kunden zutun haben werden und Mitarbeiter führen müssen. Aufgrund dessen ist ein gewisses Maß an Sozialkompetenz und Kommunikationsvermögen unumgänglich.

Welche Inhalte werden im Zuge der Weiterbildung abgearbeitet?

Im Grunde genommen werden sich die Auszubildenden während der Weiterbildung mit folgenden Thematiken beschäftigen:

  • Eventmanagement
  • Marketing
  • Französisch und Englisch
  • EDV
  • Gastronomie
  • Personalwesen
  • Arbeitsrecht
  • Hotelorganisation
  • Rechnungswesen
  • Betriebswirtschaftslehre

Bei einigen Anbietern kann jedoch ein Schwerpunkt der Weiterbildung gewählt werden.

Was gibt es über die Prüfung und den Abschluss zu sagen?

Die Prüfung für den staatlich geprüften Hotelbetriebswirt ist in jedem Bundesland gleich. Es werden insgesamt vier schriftliche Fächer abgefragt. Der Teilnehmer kann sich aus einem vorgegebenen Katalog zwei Fächer selbst auswählen. Die Prüfung erfolgt an der jeweiligen Fachschule. In der Regel muss die Prüfung sowohl in Buchführung als in Englisch schriftlich verpflichtend abgelegt werden. In einigen Bundesländern wird den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, statt zwei schriftlichen Prüfungen eine mündliche und eine schriftliche Prüfung zu absolvieren. In den Fernlehrgängen müssen am Ende der Weiterbildung in den meisten Fällen zwei schriftliche Prüfungen abgelegt werden. Es ist wichtig zu wissen, dass die Absolventen lediglich ein internes Zertifikat des Instituts ausgestellt bekommen, durch welches sie die erlernten Inhalte nachweisen können.

Welche Berufsaussichten bestehen als Hotelbetriebswirt?

Die Absolventen der Weiterbildung haben sehr gute Berufs- und auch Aufstiegschancen. Vor allem im mittleren Management werden sehr häufig Fachkräfte nachgefragt, welche über ein gutes betriebswirtschaftliches und branchenspezifisches Know-how verfügen. Hotelbetriebswirte, welche sehr fleißig sind und viel Berufserfahrung haben, können es irgendwann sogar bis zum Hotelmanager oder Hotelleiter bringen. Die Weiterbildung wirkt sich natürlich auch auf das Gehalt positiv aus.

Welches Gehalt kann sich ein Hotelbetriebswirt erwarten?

Eine Weiterbildung lohnt sich definitiv. Hotelbetriebswirte starten mit einem Gehalt von rund 2.000 Euro brutto pro Monat. Das Gehalt erhöht sich natürlich nach einigen Jahren an Berufserfahrung und steigt endgültig sogar bis zu 3.200 Euro an. Ein Hotelkaufmann verdient ungefähr 1.900 Euro brutto pro Monat, ein Hotelfachmann ungefähr 1.500 Euro brutto pro Monat und ein Restaurantfachmann etwa 1.700 Euro pro Monat. Es kann also erkannt werden, dass das Gehalt mit der Weiterbildung wesentlich höher ausfällt, als mit der Ausbildung alleine.

Fazit

Der nächste Schritt der Karriereleiter für Köche oder Hotelkaufleute ist der Hotelbetriebswirt. Die Absolventen der Weiterbildung können ohne Probleme Führungsaufgaben übernehmen, erlangen ein wesentlich höheres Gehalt, eröffnen sich ein neues Betätigungsfeld, durch das breite Fachwissen, und können letztlich bis ganz nach oben auf der Karriereleiter kommen und irgendwann zu einem Hotelleiter werden. Die Weiterbildung lohnt sich somit definitiv und ist jedem Interessierten unbedingt zu empfehlen.